Schematherapie

In der Schematherapie werden „Schemata“ oder „Lebensfallen“, die in der Kindheit durch die Frustration emotionaler Grundbedürfnisse angelegt wurden und jetzt das Verhalten von Menschen unbewusst steuern (wiederkehrende Verhaltensmuster), identifiziert. Mit Hilfe von „Modi“ (aktuelle emotionale Zustände) kann ein Therapiemodell erstellt werden und es ermöglicht ein strukturiertes Vorgehen im therapeutischen Prozess. Dieses Modell ist für den/die Patienten/Patientin sehr gut verständlich. Durch verschiedene Techniken können die in den Schemata zugrundeliegenden dysfunktionalen Bewältigungsstrategien durch neue funktionale Verhaltensmuster ersetzt werden.

Die Schematherapie ist eine Weiterentwicklung in der kognitiven Verhaltenstherapie und vereint Techniken aus unterschiedlichen Therapiemethoden und ist für die tiefergehende Behandlung bei psychischen Störungen sehr wirksam.

 

Quellen:

https://schematherapie-roediger.de/

https://de.wikipedia.org/wiki/Schematherapie

https://www.schematherapie-muenchen.de/schematherapie

 

Schemaberatung/Schemacoaching

Im Schemacoaching werden die Erkenntnisse der Schematherapie auf lösungsorientierte Kurzzeittherapien übertragen. Die Techniken der Schematherapie werden in modifizierter Form eingesetzt um zu den erforderlichen Ressourcen-Erfahrungen zu kommen.

Schemacoaching ist für diejenigen interessant, wo es keine vertiefende psychotherapeutische Behandlung braucht sondern eine intensive Form der Selbstreflexion stattfinden soll, um einen Veränderungsprozess zu beginnen.

Quellen:

https://www.handrock.de/kursangebote/therapeutische-kommunikation/schemaberatung-schemacoaching-schemakurzzeittherapie/beschreibung/

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